Landschaftspark Hoheward & Umgebung

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Halde Hoheward

Wegenetz mit Panorama Im Süden der Städte Herten und Recklinghausen eröffnen sich sprichwörtlich neue Horizonte. Der freie Panoramablick von den Plateaus der Halde Hoheward über weite Bereiche des Ruhrgebiets ist beeindruckend, ebenso wie der Ausblick von den Balkonen längs der Balkonpromenade auf ständig wechselnde Ausschnitte der Umgebung.

Mittelpunkt und Wahrzeichen des Landschaftsparks ist die 170 ha große und 151 m ü. NN hohe Halde Hoheward, geschüttet aus 180 Millionen Tonnen Bergematerial. Umgestaltet zu einer ungewöhnlichen Freizeit- und Kulturlandschaft ist sie ein "herausragender" Ort in der Metropole Ruhr.

Zentrales Thema auf der Halde ist die Horizontastronomie. Hier herrschen ideale Bedingungen für die Beobachtung der Himmelszyklen und Gestirne. Die beiden astronomischen Plateaus des Horizontobservatoriums und der Sonnenuhr veranschaulichen dieses Wissensgebiet als Tages- und Jahreszeitkalender.

Eine weitere Attraktion stellt die Drachenbrücke dar, die den Stadtteilpark in Recklinghausen-Hochlarmark mit der Halde Hoheward verbindet. Zur Erschließung des Landschaftsparks wird rund um die Halde Hoheward die sogenannte Ringpromenade geschlossen, die alle Wegebeziehungen bündelt.

Im südlichen ehemaligen Gleisbett entsteht auf rund 1,4 km Länge der Aktiv-Linear-Park mit ökologischen und freizeit-aktiven Bereichen für Mensch und Natur.

Etwa auf halber Höhe der Halde ist innerhalb des Waldgürtels die rund sechs Kilometer lange Balkonpromenade entstanden, die die Halde auf gleichbleibendem Höhenniveau umrundet. Zusammen mit den Serpentinen, auf denen die Haldenplateaus erklommen werden können, ist damit ein breit gefächertes Wegenetz entstanden, das vielfältige Freizeitnutzungen (auch eine Mountainbike-Strecke ist entstanden) ermöglicht.

Halde Hoppenbruch

Als eine der ersten Halden des Ruhrgebiets wurde die Halde Hoppenbruch bereits während ihrer Schüttung als Landschaftsbauwerk gestaltet, bepflanzt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das große Windrad ist schon von weitem zu sehen und als Kraftwerk hat es die Kapazität ca. 1900 Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Sicht auf die Schwesterhalde Hoheward mit ihrem "Horizontobservatorium" und der "Sonnenuhr" ist wunderbar. Drei Panoramatafeln helfen einzuordnen, was es im Umland und am Horizont zu sehen gibt.

Neben einem gut ausgebauten Wegesystem für Spaziergänger ist die Halde Hoppenbruch mit verschiedenen Mountainbike-Strecken ausgestattet. Auf der 3,5 Kilometer langen Strecke (MTB Cross Country / Freeride-Rundstrecke) mit etwa 130 Metern Höhenunterschied fanden auch schon professionelle Rennen statt, was die Halde zum beliebten Ziel für Radsportler macht.

Ausflugsziele in der Umgebung

Legende

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 Ausflugsziele

 Sehenswertes

Weitere Ausflugsziele in der Region

Industrie-Kultur-Landschaft: Neue Vielfalt im Landschaftspark Hoheward

Jahrzehnte lang waren sie "verbotenes Land", heute sind die meisten ehemaligen Industrieflächen nach ihrer Stilllegung und Sanierung für die Öffentlichkeit frei zugänglich und versprechen ganz besondere Erlebnisse. Als Industriemuseen, Parklandschaften, Freizeit- und Erholungsflächen sowie als Kunst- und Kulturstätten zählen sie heute zu den attraktivsten Flächen der Städte an Ruhr und Emscher. Die „Industrienatur“ holt sich auf alten Brachen, Gleisen das Leben für Tiere und Pflanzen zurück. Auch eine eigene Themenroute des RVR macht diese neue Umwelt erfahrbar.

Der Emscherbruch mit Ewaldsee

Wertvolles Biotop im Landschaftspark Hoheward - Im Emscherbruch nahe der Halde Hoheward findet der Naturliebhaber ganz besondere Tier- und Pflanzengemeinschaften vor. Aus dem Senkungsgebiet, das durch Bergschäden und daraus entstandene Bodenmulden geprägt ist, hat sich ein artenreicher Auenwald mit Lichtungen und dem Ewaldsee entwickelt. Dieser diente der nahegelegenen Zeche Ewald als Kühlwasser-Reservoir. Dem Spaziergänger erschließt sich der Ewaldsee über zwei Rundwege, die am Süd-Ende des Sees beginnen. Die kürzere Route führt direkt am Ufer entlang, der längere Weg schließt den östlich angrenzenden Wald bis zur Ewaldstraße ein. Ein Waldlehrpfad bietet interessierten Spaziergängern Information und Orientierung.

Der Aktiv-Linear-Park (ab 2021)

Auf dieser rund 1,5km langen Strecke auf den ehemaligen Bahnanlagen zwischen dem Areal der Zeche und Recklinghausen-Hochlarmark sind Natur und Bewegung angesagt. Ein getrennter Rad- und Fußweg durchzieht das Gelände, vorbei an Biotopen und Ruhezonen. Lernstationen zu heimischen Bäumen und Sträuchern werden zu Anschauungs-Gärten. Ein Pumptrack bietet welligen Fahrspaß für Mountainbikes und Rollsport. Der ehemalige Verladeturm soll zur Aussichtsplattform und Kletterzentrum umfunktioniert werden und ein Kinderspielplatz, sowie Mehr-Generationen-Sportfläche samt Geräten sorgen für weitere Aktiv-Erlebnisse in diesem grünen Band an der Südseite der Halde Hoheward.

 

Die Route der Industriekultur

Über Jahrzehnte haben Hochöfen, Gasometer und Fördertürme das Ruhrgebiet geprägt. Nach 150-jähriger industrieller Vergangenheit sind sie heute wichtige Zeugen des Reviers und des sich vollziehenden Strukturwandels in der Metropole Ruhr. 26 Ankerpunkte (Highlights), 17 Panoramen (Aussichtspunkte) und 13 Siedlungen machen die Route der Industriekultur erfahrbar. Der digitale Industriekultur-Guide „Perspektivwechsel“ gibt zudem mithilfe von Protagonisten aus der Vergangenheit Einblick in drei verschiedene Erlebnisräume in der Metropole Ruhr – abrufbar von zuhause und auch unterwegs.

Der KulturKanal

Die Geschichte des Ruhrgebiets ist eine Geschichte des Wandels und einer seiner besten Erzähler ist der Rhein-Herne-Kanal!
Von der Schlagader des Kohletransports in den KulturKanal: Der Rhein-Herne-Kanal hat viele Gesichter. Zur RUHR.2010 war er eines der ganz großen Kulturhauptstadt-Projekte und wurde unter dem Motto der Kulturhauptstadt Europas „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ erstmalig zu einem vernetzenden und verbindenden Element: dem KulturKanal.

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